Final Fantasy XIV – A Realm Reborn Patch 2.1

A Realm awoken

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Final Fantasy XIV ist endlich erwacht. Nach der Generalüberholung und dem Release im vergangenen Jahr konnte sich der bereits tot geglaubte zweite MMO-Ableger der berühmten Final Fantasy-Reihe wie Phoenix aus der Asche erheben und Millionen neuer Fans begeistern.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, veröffentlichte Square Enix im Dezember 2013 mit Patch 2.1 das bislang größte Update und änderte den Untertitel des Meisterwerks kurzerhand in A Realm awoken um. Dabei dachte man besonders an die Kunden der ersten Stunde und versorgte hochstufige Charaktere ab Level 50 mit zahlreichen neuen Herausforderungen für das Endgame.

Eine besondere Neuerung ist der Kris­tallturm, eine mehrstufige Level 50-Raid-Instanz für Allianzen von 24 Spielern. Für Fans der Serie dürften der Kristallturm und das Labyrinth der Alten eine wahre Nostalgieschlacht werden, da nicht nur der Turm selbst, sondern auch seine Mons­ter aus dem legendären dritten Teil der Videospielreihe dabei sind.

Anmelden kann man sich für diese Ins­tanz allerdings nur mit einer acht Mann starken Gruppe. Um das 24 Spieler-Limit voll zu bekommen, muss man sich also mit anderen Gilden verbünden.

Des Weiteren sind zahlreiche neue Dungeons wie der Leuchtturm Paros Sirius oder das Haukke Herrenhaus auf höheren Schwierigkeitsgraden verfügbar. Die Herausforderungen der Primae- und Ultima-Weapon sind nun sogar auf der Stufe Extreme bestreitbar und sorgen für kooperatives Zähneknirschen.

Wer in Final Fantasy XIV bislang eine Möglichkeit für PvP-Schlachten vermisst hat, kann seine Fähigkeiten nun in der Wolfshöhle auf die Probe stellen, seinen Charakter gegen andere Spieler antreten lassen und neue exklusive Gegenstände gewinnen.

Die Geschichte schreitet voran

Square Enix erweiterte mit Patch 2.1 auch die Anzahl an Story-Missionen. Außerdem gibt es zahlreiche neue Erkundungsmissionen, die den Spieler tie­fer in die Geschichte Eorzeas hineinführen sollen. Darunter sind Schatzsuchen und die sogenannten Aufträge der Wilden Stämme, die die Hintergründe der Kulturen abseits der Zivilisation vertiefen. Dabei sollte man sich trotzdem auf Kämpfe einstellen, denn die Schätze werden bewacht. Wer sich gerne überraschen lässt, kann zufällig generierte Quests absolvieren. Pro Tag steht dem Spieler jeweils eine Quest der Kategorien Dungeon, Primae-Battle oder Gildengeheiße zur Verfügung.

Fast unauffällig hat Square Enix zudem den Dungeon-Finder verbessert und neue Funktionen und Optionen hinzugefügt

Wer es gerne etwas ruhiger angehen lassen möchte, darf sich ab sofort innerhalb der Regionen Ul‘dah (Wüstenregion), Limsa Lominsa (Meeresregion) und Grudania (Waldregion) sein eigenes Domizil errichten. Das Housing bietet zahllose Optionen, seinen häuslichen Innen- und Außenbereich individuell zu gestalten. Dabei ist das Housing nicht bloß eine Unterkunft für den Spieler. Wer fleißig Gil verdient, kann sein Haus um weitere Anbauten erweitern und letztlich sogar Boni erhalten, die sich bis zu 25 Prozent auf die Geschwindigkeit verschiedener Aktionen, wie das Crafting, das Aufleveln und das Verdienen von Gil auswirken können. Da das alles ziemlich teuer werden kann, empfiehlt es sich, den Grundstückspreis mit seinen Gildenmitgliedern zu teilen. Auf diesem Weg können sich die Boni sogar auf die ganze Gruppe auswirken. Grundstücke, die nicht verkauft werden, sinken im Preis und werden so auch für Sparfüchse erschwinglich.

Für 2000 Gil darf man jetzt auch sein eigenes Antlitz bearbeiten und zum Beispiel mit neuen exotischen Frisuren verschönern.

Noch kein Ende in Sicht

Mit Patch 2.1 hat Square Enix noch lange nicht das Finale eingeläutet. Der am 27. März­ veröffentlichte Patch 2.2 – Through the Maelstrom liefert neben zahleichen kleinen Ergänzungen neuen Endgamecontent und Herausforderungen für hochgelevelte Charaktere. Es gibt neue Storyquests, einen brandneuen Dungeon (Das historische Amdapor) sowie schwere Modi für einige bestehende Dungeons. Mit der geflügelten Wasserschlange Leviathan tritt ein neuer, fürchterlicher Gegner auf den Plan, der nur mit einer gut zusammenarbeitenden Gruppe bezwungen werden kann. Spieler mit Charakteren auf hohem Level können sich außerdem an den zweiten Vorstoß des Raids Verschlungene Schatten von Bahamut wagen. Hier wartet die derzeit höchste im Spiel verfügbare Schwierigkeitsstufe auf die Veteranen unter Euch.

Aber auch Freunde eines gemütlicheren Spielstils wurden nicht vergessen. Es gibt neue Rezepte für hochstufige Handwerker, mit denen Ihr beispielsweise Einrichtungsgegenstände oder auch neue Kleidung herstellen könnt. Außerdem gibt es eine Handwerksstation für die eigenen vier Wände, die die Fähigkeiten von Craftern bis Stufe 40 zeitweilig verbessert. Neue Möglichkeiten zur optischen Modifikation Eurer Spielfigur und deren Ausrüstung runden das Patch 2.2 ab.

Ab dem 14. April können sich dann auch Playstation 4-Besitzer auf das Spielen freuen.

Hier lohnt es sich tatsächlich zuzuschlagen, denn die Hardware von Sonys neuer Next-Generation-Konsole bietet neben einem kostenlosen Upgrade der PS3- auf die PS4-Version die Einbindung der hauseigenen Handheld-Konsole PS-Vita als Remote-Unterstützung. Zudem kann man den PS4-Dualshock-Controller mit Touchpad nutzen, um seine Erfolge via Social Media zu teilen, oder aber Tastatur und Maus benutzen, um das Abenteuer wie gewohnt auf dem PC zu spielen. Wer nicht auf Hotkeys verzichten will, kommt um diese Option nicht herum.

Egal auf welcher Plattform man Final Fantasy XIV nun spielt, das Crossplattforming sorgt dafür, dass man Freunde auf anderen Plattformen problemlos findet. Mit Sonys neuen Ideen könnte sich Final Fantasy XIV tatsächlich aus der Masse der Online-Rollenspiele hervorheben und noch Jahre mit neuen Patches versorgt werden. Wer Herausforderungen sucht und gerne taktisch vorgeht, trifft mit Final Fantasy XIV derzeit die beste Wahl.

Final Fantasy XIV – A Realm Reborn Patch 2.1
A Realm awoken
Plattformen: PC/PS3/PS4
Webseite: www.finalfantasyxiv.com

Bilder: Square Enix

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