Bladestorm Nightmare

Geschichte trifft Fantasy

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Wer sich ein wenig in Geschichte auskennt, weiß, dass England und Frankreich schon im Mittelalter nicht die besten Freunde waren. Gleichzeitig dunkelste Phase dieser Fehde und Geburtsstunde zweier souveräner Staaten war der Hundertjährige Krieg in der Zeit von etwa 1337 bis 1457. England versuchte gewaltsam, seinen Anspruch auf die Thronfolge in Frankreich durchzusetzen … und scheiterte. Nicht zu vergessen sind die unzähligen Monster und Drachen, die die Schlachtfelder unsicher machten. Es war offenbar eine harte Zeit.

Monster und Drachen im Frankreich des 14. Jahrhunderts? Irgendetwas stimmt hier nicht … Beim Ansehen des Teasers zu Bladestorm: Nightmare, dem Nachfolger des 2008 erschienenen Bladestorm: The Hundred Year War ploppt eine ganze Reihe historischer Fragezeichen über unseren Köpfen auf. Aber tatsächlich haben diese Wesen einen guten Grund für ihr Dasein in diesem Spiel, wie später erklärt werden soll.

Spielprinzip
Das Spielkonzept ist bekannt. Insbesondere Fans der Dynasty Warrior-Serie dürften die Werke von Omega Force/Koei kennen. In Bladestorm schlüpfen wir in die Haut eines sterblichen Söldners, den wir frei gestalten dürfen. Wir schließen Verträge ab, die unser Missionsziel bestimmen, kaufen Einheiten und statten sie aus. Gemeinsam mit unseren Truppen müssen riesige Schlachten gegen Tausende von Gegnern um Festungen und Gebiete geschlagen werden. Abhängig davon, was für eine Einheit wir kommandieren, verwandeln wir uns beispielsweise in einen Reiter, Bogenschützen, Ritter oder Speerträger. Das System funktioniert nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip: Bogenschützen sind effizient gegen Speerträger, werden aber leicht von der Kavallerie niedergemacht. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Truppentypen ist also entscheidend für den Sieg. Wer den Alleingang wie in Dynasty Warriors wagt, wird nicht weit kommen. Dadurch spielt sich Bladestorm um ein Vielfaches taktischer als vergleichbare Titel aus dem Hause Koei.

Nach der Schlacht können wir uns theoretisch für die Gegenseite entscheiden. Gut und Böse existieren nicht. Seite an Seite mit historischen Personen wie Johanna von Orleans oder Edward dem Schwarzen Prinzen treiben wir die Geschichte voran.

Phantastisches Mittelalter
Was hat es aber mit den ganzen mythischen Wesen auf sich? Neu hinzugekommen ist bei Bladestorm: Nightmare eine Fantasy-Kampagne, in der eine böse Johanna mit einer Armee von Dämonen das Land heimsucht. Die einzige Lösung bietet die Zusammenarbeit der verfeindeten Länder England und Frankreich. Das klingt nicht nur spaßig, sondern mischt das Historien-Epos mit frischen Elementen auf. Dass das Ganze nicht historisch korrekt ist, ist offensichtlich.

Wer Koeis Massenschlachten gerne im europäischen Mittelalter spielen will, sollte diesen Titel unbedingt ins Auge fassen.

Bladestorm: Nightmare
(Omega Force/Koei Tecmo)
Plattformen: PS4, XBoxOne
Webseite: www.koeitecmoeurope.com/bladestormnightmare

Bilder: Koei Tecmo

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